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DKyuB Mitgliederversammlung 2017

Obwohl das Sturmtief Xavier für erschwerte Bedingungen bei der Anreise sorgte, konnte die Mitgliederversammlung des DKyuB am 7. und 8. Oktober ordungsgemäß in Frankfurt abgehalten werden. In der Versammlung ging es nicht ganz so stürmisch zu.

Auf dem Programm standen unter anderem auch wieder Wahlen. Für das Amt des Präsidenten konnte nach wie vor kein Kandidat gefunden werden. Somit bleibt dieses Amt für zwei weitere Jahre unbesetzt. Erfreulicherweise stellten sich die beiden Vize-Präsidenten erneut zur Verfügung, so dass Connie Brandl-Hoff als Vize-Ausbildung und Michael Perschke als Vize-Wettkampf wiedergewählt werden konnten. Auch Hans Phillip, bisheriger Kassenwart, kandidierte erneut und wurde im Amt bestätigt.

Durch eine Satzungsänderung, die auch bei der Versammlung beschlossen wurde, ist Hans der Mann, der als Kassenwart kam und als Schatzmeister ging. Nach drei Jahren als Sachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit wollte Rolf Gückel diese Arbeit nicht mehr fortsetzen. Vielen Dank für Dein Engagement und die hervorragenden Zanshin-Kyudomagazine, die durch Deinen Einsatz entstanden sind.

Leider wurde auch für Rolf kein Nachfolger gefunden. Damit bleibt auch diese Stelle vakant.
Connie, Michael und Hans wünschen wir ein glückliches Händchen, viel Geduld und Erfolg bei der Führung des deutschen Kyudo Bundes. Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

Stefan Brendel

Dan-Urkunden überreicht

Bei den Dan-Prüfungen, die vergangenes Jahr in Amsterdam stattfanden, waren die bayerischen Teilnehmer sehr erfolgreich. Nun haben uns die Dan-Urkunden aus Japan erreicht. Diese wurden den Kyudokas während des Trainings der jeweiligen Vereine überreicht.

Nochmals herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Freude auf dem Weg des Bogens!

Stefan Brendel

Vortrag über Verletzungen im Kyudo

Beim letzten Erlanger Sonntagstraining in diesem Jahr hielt Johannes Haubner einen Vortrag zum Thema „Verletzungen im Kyudo“. In einer umfangreichen Präsentation ging Johannes auf akute Verletzungen ein, die man sich beispielsweise durch die Sehne oder Pfeile zuziehen kann. Aber auch Verletzungen, die durch Über- oder Fehlbelastung verursacht werden, wurden betrachtet. Für jede der Verletzungen zeigte Johannes mögliche Ursachen auf, beschrieb, wie man die Verletzung behandelt und gab Tipps, wie man die Verletzung vermeiden kann.

Ergänzt wurde die Präsentation mit aktuellen Statistiken zu Verletzungen im Bogenschießen sowie anschaulichem Bildmaterial. Zum Abschluss gab es dann noch praktische Übungen zum Thema Erste Hilfe. So wurde eine Wunde verbunden und jeweils ein Patient der Symptome eines Herzinfarktes bzw. Schlaganfalles hatte, versorgt. Hier zeigte sich, dass bei dem ein oder anderen der letzte Erste-Hilfe-Kurs doch schon ein paar Jahre zurück liegt.

Wie man auch an der aktuellen Ausgabe des Zanshin sieht (Artikel von Rolf Gückel „Die Schulter im Kyudo“), wird sich zunehmend mit dem Thema Verletzungen und deren Vorbeugung auseinandergesetzt.

Vielen Dank an Johannes, der uns das Thema sehr vielseitig und anschaulich vermittelt hat.

Stefan Brendel

Die Macht des Bogens

Ende 2014 veröffentlichte Johannes Haubner sein Buch „Die Macht des Bogens“. In diesem umfassenden Werk zeigt er eine Sammlung alter japanischer Holzschnitte, die sich mit dem Thema Bogenschießen beschäftigen. Ergänzt werden die Bilder mit Einblicken in die japanische Mythologie und Geschichte.

Eine Auswahl der Holzschnitte wird nun im Siebold-Museum in Würzburg ausgestellt. Bei der Vernissage begrüßte Udo Beireis (1. Vorsitzender der Siebold Gesellschaft) die Anwesenden und bedankte sich bei Johannes Haubner für dessen Engagement. Anschließend hieß Johannes die Gäste willkommen und stellte das Programm des Abends vor. Erster Höhepunkt war eine Kyudo-Demonstration von Jutta Zinnheimer-Dreikorn. Unterstütz von Rolf Dreikorn schoss sie zwei Pfeile aufs Makiwara. Es folgte ein Vortrag von Matthias Obereisenbuchner. Er berichtete über die Geschichte des Bogenschießens in Japan, den konfuzianischen Einfluss auf Kyudo bis hin zu Eugen Herrigel und dem europäischen Bild des japanischen Bogenschießens.

Schließlich wurde die Ausstellung eröffnet und man konnte die Kunstwerke in Ruhe betrachtet. Umgeben von den Holzschnitten konnte man bei anregenden Gesprächen den abwechslungsreichen Abend ausklingen lassen. Die sehenswerte Ausstellung kann noch bis 7. August 2016 besucht werden.

Stefan Brendel

Inagaki Gedenkschießen

Zum 20. Todestag von Inagaki Sensei lud der DKyuB zu einem Gedenkschießen nach Rottweil ein. Nach einem kurzen Grußwort von Mori Sensei schoss jeder der gut 20 Teilnehmer zwei Pfeile. Nachdem jeder noch ein Schälchen Sake getrunken hatte, war die Veranstaltung auch schon wieder vorbei.

Stefan Brendel