Gerade mal zwei Wochen nach dem Gesamtkader-Training in Bonn stand ein Regionalkader-Seminar auf der Agenda. Neben 10 Kadermitgliedern nahmen auch einige Schützen aus dem Verein in Erlangen teil. Die Trainerin Ingrid Haußner hatte sich wieder ein vielfältiges Programm überlegt. Begonnen wurde mit eine Abfrage, welche Korrektur die Kadermitglieder in Bonn erhalten haben bzw. an welchem Thema gerade gearbeitet wird. Es wurde nochmal auf die saiten seido Kriterien der Stilbewertung bei der Europameisterschaft eingegangen, bevor den restlichen Tag sehr intensiv trainiert wurde. Wettkampftraining mit Zeitlimit, Video-Analyse und individuelle Korrekturen waren einige der Programmpunkte. Der Tag wurde mit einem kleinen Zielspiel abgerundet. Passend zur Jahreszeit wurden in einen Kürbis die Ringe eines Mato geschnitzt und dieser von innen beleuchtet. Das Hallenlicht wurde ausgeknipst. Nur beim Einnocken gab es etwas Unterstützung durch eine kleine Taschenlampe. Ansonsten gab es fast nur das Licht vom Kürbis. Nachdem jeder geschossen hatte, verriet die Hallenbeleuchtung, wie gut man sich im Dunkeln orientieren konnte. Max erzielte einen klaren Treffer und Erik schaffte einen Streifschuss.
Fürs gemeinsame Abendessen ging es dann zum Italiener. Dort konnte man sich auf dem Tablet dann auch die aufgenommenen Videos ansehen.
Aufgrund des Endes der Sommerzeit konnten wir eine Stunde länger schlafen und dann ausgeruht in den zweiten Tag starten. Das Programm des Vortages wurde fortgeführt. Wettkampf-Taihai, persönliche Rückmeldungen und intensives Arbeiten an den eigenen Herausforderungen. Zum Abschluss gab es nochmal ein kleines Zielspiel. Auch hier wurde das Thema des Vortages aufgegriffen. Wir schossen auf kleine Kürbisse, Gespenster und Fledermäuse aus Pappe.
Liebe Ingrid, vielen Dank für das intensive Wochenende und dass Du auch Zeit hattest, mal einen Blick auf die Erlanger Schützen zu werfen. Denen gilt auch ein ganz besonderer Dank, denn sie haben für ein reich gefülltes Buffet und den reibungslosen Auf- und Abbau gesorgt.
Stefan Brendel







